Hallo

Hallo

Mein Name ist Fetita.
Begleite mich in mein neues Leben!

Vielleicht habt ihr mich schon gesehen.

Ich bin die Hündin, die in Rumänien immer wieder am Transporter stand. Die Hündin, die nicht wegging. Die wartete.

Am Trapo

An einem kalten Tag im Januar kam Diana von Howl of a Dog. Ich stand wie so oft am Trapo und beobachtete alles ganz genau. Ein Hund nach dem anderen durfte einsteigen und zu Ihren neuen Familien nach Deutschland reisen. Ich blieb dort bis zum Schluss. Wie immer hoffte ich so sehr: Heute bin ich dran. Heute nimmt mich jemand mit.

Diana

Ich war freundlich zu Diana, denn ich liebe Menschen trotz allem noch immer. Aber man konnte auch sehen, dass ich Schmerzen habe. Große Schmerzen.

Ich bin Schwach

Wenn ihr meinen Körper anschaut, seht ihr, wie schwach ich geworden bin.
Meine Muskeln sind dünn, mein Gang schwer. Seit ungefähr zwei Jahren stand ich immer wieder an genau diesem Ort. Zwei Jahre voller Hoffnung.
Zwei Jahre nur Warten. Zwei Jahre Bitten, ohne Worte.

Mein bisheriges Leben

Ich habe hinter einer Tankstelle gelebt. Dort bekam ich manchmal etwas Futter. Vor zwei Jahren wurde ich von einem LKW erfasst. Ich wurde schwer verletzt. Liebe Menschen haben Geld gesammelt, damit ich operiert werden konnte. Man setzte mir Platten und Schrauben ein, damit ich wieder laufen kann.

Aber niemand konnte ahnen, was danach noch passieren würde.

Denn ich wurde vor gar nicht langer Zeit wieder von einem Auto angefahren. Diana von Howl of a Dog hat sofort gesehen, wie stark meine Schmerzen sind und hat mich zur Untersuchung in die Tierklinik mitgenommen. Dort wurde ich geröntgt und die Untersuchungen haben gezeigt, dass die Platten und Schrauben in meinem Körper verrutscht und verbogen sind. Manche Schrauben sitzen gar nicht mehr richtig.

Jetzt begann mein großes Wunder!

Obwohl Diana überhaupt nicht die notwendigen Mittel hatte mich aufzunehmen hat Sie mich mit in Ihr Tierheim genommen. Hier war es warm, ich bekam zum ersten Mal in meinem Leben regelmäßig Futter, und Streicheleinheiten. Ich konnte gar nicht glauben wie mir geschieht. Ich habe sofort gespürt, dass ich mich in Sicherheit befinde und auf der Straße nicht mehr in jeder Sekunde um mein Leben fürchten muss.
In den ersten Tagen bei Diana habe ich geschlafen, geschlafen und geschlafen. Endlich konnte ich mich fallen lassen.

Was ich bisher nicht wusste.

Diana hat direkt Kontakt zu Tatjana von Howl of a Dog in Deutschland aufgenommen und meine Geschichte erzählt. Tatjana hat dann mit Sandra und Gero von der Organisation Tierschutz-Streuner gesprochen und es passierte was Unglaubliches.

Tatjana, Sandra und Gero sorgen dafür, dass ich nach Deutschland kommen darf. Am 24.04.2026 beginnt meine Reise. Die drei haben in den vergangenen Wochen alles dafür getan, um alles notwendige auf die Beine zu stellen.

Tierschutz-Streuner
Tierschutz-StreunerTierschutzorganisation
Howl of a Dog
Howl of a DogAnimal Shelter

Reisevorbereitung

Inzwischen wurde ich bereits kastriert um meine Reise anzutreten. Dabei wurde auch die Gesäugeleiste entfernt, da dort eine Umfangsvermehrung entdeckt wurde, von welcher auszugehen war, dass diese bösartig ist. Das hat sich zum Glück durch einen pathologischen Befund nicht bestätigt.Alle notwendigen Dokumente wurden bereits erstellt, ich wurde gechipt und geimpft und habe nun auch einen EU-Heimtierausweis. Mittlerweile habe ich bei Diana richtig gut erholt und bin sooo aufgeregt wenn es nun endlich losgeht.

Wie geht es jetzt weiter?

Ab in die Pflegestelle.

Ich habe bereits erfahren, dass ich in eine ganz großartige Pflegestelle zu ganz lieben Menschen kommen darf. Es ist ein Paradies für Tiere. Es gibt hier Pferde, Enten, Hühner und einen anderen kleinen Hund. Ich freue mich so sehr!

OP im Gesundheitszentrum Grußendorf

Nach meiner Ankunft in Deutschland werde ich auch nochmal operiert. Hier werden die gelockerten Schrauben und Platten aus meinem Bein entfernt. Für diese Operation muss ich dann nach Bramsche in das Tiergesundheitszentrum Grußendorf.
Davor habe ich zwar ein  bisschen Angst aber ich wünsche mir so sehr, dass ich endlich keine Schmerzen mehr haben werde.

Danke an alle Spender

Tatjana und die Tierschutz-Streuner haben für diese OP schon einiges an Geld gesammelt und ich weiß gar nicht so recht wie ich mich bei den ganzen Leuten bedanken soll, welche mir durch die Spenden diese teure Operation ermöglichen.

Die letzten 8 Jahre in eisiger rumänischer Kälte, die Nächte draußen, die Jahre voller Schmerzen und Hunger habe Spuren hinterlassen. Aber in mir lebt jetzt wieder Hoffnung.

Hoffnung das alles wieder gut wird. Hoffnung an einen Ort an dem ich nicht mehr warten muss und an dem ich geliebt werde.

Ich danke euch allen von ganzem Hundeherzen.

Eure Fetita

Die letzten News