Manchmal kommt alles anders …

In den vergangenen Tagen lagen Hoffnung und Sorge sehr nah beieinander. In unserem letzten Post vom 16.05.2026 hatten wir euch berichtet, dass Fetita die Operation gut überstanden hat und wir uns bereits auf dem Weg zum Tiergesundheitszentrum Grußendorf in Bramsche befanden, um unsere kleine Kämpferin abzuholen.

Doch etwa 40 Kilometer nach Fahrtbeginn erreichte uns ein Anruf aus der Tierklinik, der uns den Boden unter den Füßen wegzog: Fetitas Bein hatte sich stark entzündet, war extrem angeschwollen und heiß geworden und Fetita hatte noch zusätzlich Fieber bekommen. Eine weitere stationäre Behandlung sowie die intensive medizinische Betreuung durch die Klinik seien unausweichlich – eine Abholung aktuell leider ausgeschlossen.

Natürlich stimmten wir dem sofort zu und machten uns mit großen Sorgen wieder auf den Heimweg.

Getreu dem Motto „Das Beste hoffen, aber auf das Schlimmste vorbereitet sein“ kreisten unsere Gedanken seitdem ununterbrochen um Fetita und ihren Gesundheitszustand. Themen wie eine mögliche Amputation, eine Sepsis und viele weitere Komplikationen ließen uns nicht los. Täglich standen wir im engen Austausch mit der Klinik, und zunächst wurden die Nachrichten rund um die Entzündung leider nicht besser.

Seit dem 15.05.2026 befindet sich Fetita nun in stationärer Behandlung. Heute kam endlich die lang ersehnte Entwarnung aus der Klinik:

Das Antibiotikum scheint nun anzuschlagen. Die Entzündung ist offenbar unter Kontrolle und auch die Schwellung geht langsam zurück. Sollte sich dieser positive Verlauf weiter bestätigen, könnte die langersehnte Abholung bereits am kommenden Freitag stattfinden.

An dieser Stelle möchten wir uns von Herzen beim gesamten Praxisteam des Tiergesundheitszentrums Grußendorf bedanken – für die ausgezeichnete Versorgung, die transparente Kommunikation und den regelmäßigen Informationsaustausch. Die Klinik und insbesondere Dr. Grußendorf genießt unser vollstes Vertrauen.

Ebenso möchten wir uns bei allen Spendern, Freunden, Bekannten sowie unserer Pflegestelle Natascha und Henning bedanken, die in den vergangenen Tagen so sehr mit uns und unserer kleinen Kämpferin mitgefiebert haben. Ohne eure Unterstützung wären die Rettung, die Operation und die weitere Versorgung nicht möglich gewesen. Dafür können wir gar nicht oft genug Danke sagen.

Wir halten euch selbstverständlich weiterhin auf dem Laufenden.